Sonntag, 2. November 2003
DSL von Arcor - die unendliche Geschichte II
Ich habe letztens von meinem Spass mit Arcor berichtet ( http://fupduck.blogger.de/stories/6357 ) und mit auf Auftragsreaktivierung hoffenden Worten geschlossen. Bereits am 27.10. hielt ich eine (mit der ersten identischen) Auftragseingangsbestätigung mit neuer Auftragsnummer in den Händen. Toll - mein zweites komplett unterschriebenes Kündigungsformular vom 20.10. (damit die insgesamt dritte Unterschrift zwecks Kündigung meines Telekom-Vertrags) war offensichtlich angekommen und mein Auftrag lief wieder.

Online war der Status übrigens wieder auf "Die Anschlussleitung wird bestellt.", das stand da auch am 15.9. schon mal.

Heute befreie ich meinen Briefkasten dann endlich von seiner Ration Samstagspost und siehe da: Post von Arcor. Bin fast von meinem Stuhl gefallen, als ich die diversen Blätter in den Händen hielt: "Laut ihrer bisherigen Telefongesellschaft existiert noch ein weiterer Anschlussinhaber [...] Wir bitten Sie, uns das beiligende Kündigungsformular ausgefüllt und von allen Anschlussinhabern unterschrieben einzureichen.". Das war schon wieder dieses vermaledeite Formular. Diesmal war ich aber überzeugt, dass bei Arcor meine komplett unterschriebene Version existieren musste! Schliesslich war der Auftrag nur durch dieses Schreiben reaktiviert worden.

Also mal wieder bei Arcor angerufen. Ich bin mittlerweile echt dankbar für die kostenlose Hotline, da es ja jetzt schon fast 20 Minuten dauert, bis ich den immer wieder neuen Mitarbeitern im Call-Center die ganze Geschichte erzählt habe. Die Dame hat dann ihren Computer bemüht und die bisherige Korrespondenz rausgesucht. Leider war dort weder die aktuelle Auftragsbestätigung zu finden, noch das heutige Schreiben.

Ist das nicht irre? Eine Telekommunikationsfirma und ISP - man könnte also IT-Unternehmen sagen - erstellt (natürlich mit dem PC) Kundenanschreiben, druckt diese zwei mal aus, um die eine Version abzuschicken und die andere einscannen zu lassen, damit eine Kopie im Rechnersystem vorhanden ist. Das verursacht bei einem Wirtschaftsinformatiker wie mir die totale Ganzkörpergänsehaut.

Nach langem Suchen hat sie dann doch tatsächlich mein letztes komplett unterschriebenes Formular im Rechner gefunden! Sie hat einen "Geschäftsvorfall" verbucht und mir gesagt, ich könne das aktuelle Schreiben als gegenstandslos betrachten. (Ich erhalte ständig gegenstandslose Post, irgendwie - http://fupduck.blogger.de/stories/6660 ).

Jetzt geht's ja hoffentlich weiter, nur eins bleibt mir rätselhaft: Was hat Arcor bloss diesmal an die Telekom geschickt, dass die schon wieder nicht zufrieden waren? Mein Original-Auftrag, den nur ich unterschrieben hatte? Das wäre definitiv merkbefreit. Oder kennt die Telekom noch weitere Anschlussinhaber die mir selbst unbekannt sind?

Weiterhin hoffnungsvoll,

fup duck

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Dienstag, 28. Oktober 2003
Mathematik ist subjektiv
Wenn mehrere Leute eine absolut identische Aufgabe rechnen, variieren die Ergebnisse meist erheblich.

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ein Bierchen nach der Uni kann niemand verwehren. Zu...
zweit hatten wir uns überlegt: Wir rufen noch 'nen Kollegen an und teilen uns zu
dritt 'nen Pitcher Krom. Eine Bekannte von uns kam noch mit und so gab es dann
vier Steaks zum Bier. Und ein Kollege kam auch noch vorbei, so waren wir bald zu
fünft, aber nach dem
sechsten Pitcher waren trotzdem alle ziemlich voll. Und um
sieben sollte ich eigentlich wieder aufstehen. (Das hat aber auch um
acht noch nicht richtig geklappt.)

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Donnerstag, 23. Oktober 2003
Heute Schreibtisch aufgeräumt
Alten Brief von der Krankenkasse gefunden. Zuzahlungsaufforderung. Frist vor zwei Wochen abgelaufen. Die wollen Geld. Erstmal anzweifeln. Kasse angerufen. Jetzt wollen sie schriftliche Beweise. In Unterlagenchaos gewühlt. Fehler gefunden. Wieder angerufen. Kasse hat Mist gebaut. Tut ihnen schrecklich leid.

Soll den Brief als gegenstandslos betrachten.
Hab ich sowieso.

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